Aufgabe der fünften Übung ist es auf Grundlage der Datei TU_KL.shp eine Flächenbilanzierung für die vorkommenden Fachbereiche als TU_KL_Bilanzierung.shp zu erzeugen.

Dies geschieht wieder mit dem Programm „Quantum GIS“. Nach dem starten des Programmes werden die Projekteinstellungen bearbeitet. Als Projekttitel wird „Übung 5″, als Karteneinheit „Meter“ und als KBS „Gauss-Kruger-Zone 2 (31466)“ ausgewählt.

Als nächster Schritt wird der Vektorlayer tu_kl.shp geladen. Die Attribut-Tabelle (Rechtsklick auf den Layer -> Attributtabelle öffnen) zeigt die verschiedenen Gebäude der TU Kaiserslautern, geordnet nach Fachbereich.

Schritt 1 bei der Flächenbillanzierung

Schritt 1 bei der Flächenbilanzierung

Diese Datei wird jetzt per Tool unter „Tools -> Geoprocessing Tools -> Dissolve“ bearbeitet. Der Layer wird unter „Input vector layer“ eingestellt und als „Dissolve field“ FB ausgewählt. Die Ausgabedatei wird als TU_KL_dissolve.shp gespeichert und direkt geladen. Die Attributtabelle der neuen Datei zeigt nun nur noch die einzelnen, vorhandenen Fachbereiche, ohne Bezug auf vorhandene Gebäude, an.

Schritt 2 bei der Flächenbillanzierung

Schritt 2 bei der Flächenbilanzierung

Um jedoch die Flächenbilanzierung zu erhalten, muss noch ein weiterer Schritt getätigt werden. Unter „Tools -> Geometry Tools -> Export/Add geometry colums“ wird der TU_KL_dissolve.shp-Layer als „Input vector layer“ verwendet. Die Ausgabedatei wird als TU_KL_Bilanzierung.shp gespeichert.

Die Attributtabelle der neuerstellten Datei hat nun die Parameter „AREA“ und „PERIMETER“.

Ergebnis der Flächenbilanzierung

Ergebnis der Flächenbilanzierung

Die vierte Übung behandelt das Thema „Geodatenverarbeitung“.  Es soll mit Hilfe des Programms QuantumGIS eine Karte erstellt werden, die Vogelschutz- und FFH-Gebiete (Fauna, Flora, Habitat) des Natura 2000-Projekts in den Landkreisen Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich zeigt.

Als erster Schritt wird ein Projekt mit dem Titel „Natura 2000″, KBS „31466 (GK Zone 2)“ und Karteneinheiten „Meter“ erstellt. Danach werden die benötigten Vektor-Layer eingefügt. Diese sind vsg_rlp_20070111.shp als VSG_RLP, ffh_rlp_20070111.shp als FFH_RLP und kreise_pol.shp als LK_RLP.

Um die Landkreise Birkenfeld  und Bernkastel-Wittlich  als eigenen Layer bearbeiten zu können, muss dieser erstellt werden. Dies geschieht in dem man die Attributentabelle des Layers LK_RLP öffnet und nach Namen sortiert. Die beiden Landkreise werden markiert und die Tabelle geschlossen. Anschließend wird per Rechtsklick auf den Layer „Auswahl als Shapefile speichern…“ ausgeführt. Die Datei wird unter LK_BIR_WIL.shp gespeichert.

Damit man die VSG- und FFH-Gebiete und -Teilgebiete in den beiden Landkreisen angezeigt bekommt, muss man unter „Tools-> Research Tools-> Select by location“ den VSG_RLP-Layer bei „Select features in:“ und den LK_BIR_WIL-Layer bei „that intersect features in:“ auswählen und das Ganze als VSG_BIR_WIL.shp abspeichern und als Vertor-Layer hinzufügen. Das gleiche wird mit dem FFH_RLP-Layer anstelle des VSG_RLP-Layer gemacht und unter FFH_BIR_WIL.shp gespeichert.

Um nur die Gebiete und Teilgebiete zu erhalten, die die Landkreisgrenzen nicht überschreiten benutzt man ein anderes Tool. Dieses ist zu finden unter „Tools-> Geoprocessing Tools-> Clip“. Unter „Input Vector Layer“ wird VSG_BIR_WIL.shp bzw. FFH_BIR_WIL.shp ausgewählt. Im Feld „Clip Layer“ wird dann jeweils der Layer LK_BIR_WIL.shp ausgewählt. Das Output-shapefile wird unter VSG_BIR_WIL_clip.shp bzw. FFH_BIR_WIL_clip.shp gespeichert.

Im nächsten Schritt sollen VSG- und FFH-Gebiete und -Teilgebiete in einem Layer dargestellt sein. Dazu muss das Tool „Union“ unter „Tools-> Geoprocessing Tools-> Union“ ausgewählt werden. Im ersten Feld „Input Vector Layer“ wird der zuvor erstellte VSG_BIR_WIL_clip-Layer und unter „Union Layer“ der FFH_BIR_WIL_clip-Layer ausgewählt. Die erzeugte wird unter FFH_VSG_BIR_WIL.shp gespeichert.

Als letzter Layer wird der Raster-Layer TK_100 eingefügt und mit einer Transparenz von 75% versehen. Die Transparenz stellt man in den Layer-Eigenschaften ein, die man mit einem Rechtsklick auf den Layer auswählen kann. Die „Globale Transparenz“ kann man mit einem Schieberegler stufenlos varrieren, bis zu dem erwünschten Ergebnis.

Teil der Aufgabe ist es, die VSG- und FFH-Gebiete nach ihren Gebietsnummern zu klassifizieren. Dies geschieht mit einem Rechtsklick auf den jeweiligen Layer (VSG_BIR_WIL_clip bzw. FFH_BIR_WIL_clip). Unter „Eigenschaften“ wird die Registerkarte „Darstellung“ gewählt. Bei „Legendentyp“ wird „Eindeutiger Wert“ und bei „Klassifizierungsfeld“ „VSG-Nr“ bzw. „FFH-Nr.“ ausgewählt. Anschließend klickt man auf „Klassifizieren“ und kann die Gebiete nun in ihrer Farbgebung ändern.

Am Ende wird die Karte gedruckt. Da nur die Topographische Karte 100, die Landkreisgrenzen und die FFH- sowie die VSG-Gebiete (nach Gebietsnummern klassifiziert) zu sehen sein sollen, müssen alle Layer bis auf LK_RLP, VSG_BIR_WIL_clip, FFH_BIR_WIL_clip und TK 100 ausgeschaltet werden bzw. unsichtbar gemacht werden. Ist dies geschehen kann unter „Plugins-> Schnelldruck-> Schnelldruck“ die Karte als pdf gespeichert werden.

VSG- u. FFH-Gebiete in den Landkreisen Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich

VSG- u. FFH-Gebiete in den Landkreisen Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich